Bauspar-Tarife – so unterscheiden sie sich

Bauspartarife unterscheiden sich in bis zu 20 Merkmalen. Diese Eigenschaften sind die Bausteine, aus denen sich die Konditionen des Bausparvertrags zusammensetzen. Ändert sich eine Variable, ändert sich potenziell der gesamte Bausparvertrag.

Es gibt also viele verschiedene Bauspar-Tarife. So bieten manche Verträge besonders günstige Darlehenszinsen an, andere eine sehr hohe Guthabenverzinsung und wieder andere bestechen durch eine verkürzte Laufzeit. Jeder ist in seiner individuellen Form besser oder schlechter zum Erreichen deines Ziels geeignet.

Übersicht der wichtigsten Bauspartarif-Merkmale

Sparphase

  • Guthabenzinsen
  • Bonus
  • Regelsparbeitrag
  • Mindestbausparsumme
  • Mindestsparguthaben
  • Mindestsparzeit

Darlehensphase

  • gebundener Sollzins
  • effektiver Jahreszins
  • Zins- und Tilgungsbeitrag
  • maximaler Darlehensanspruch
  • maximale Darlehenslaufzeit

Gebühren

  • Abschlussgebühr (einmalig)
  • Vertragsentgelt / Kontoführungsgebühr (jährlich)

Tipp: Achte besonders auf die einmalige Abschlussgebühr, die sehr hoch ausfallen kann. Bei manchen Verträgen beläuft sie sich auf bis zu 1,6 Prozent der Bausparsumme.

Bausparkassen dürfen während der Darlehensphase keine laufende Kontoführungsgebühr mehr verlangen. Ob die Gebühr während der Sparphase rechtens ist, wurde noch nicht endgültig entschieden.

Wenn du mehr über die einzelnen Tarifmerkmale erfahren möchtest, schaue gern in unserem Bauspar-Lexikon vorbei.

Beispiel: Bauspartarif zum Erwerb eines Eigenheims

Wenn der Bausparvertrag für den Erwerb der eigenen vier Wände genutzt werden soll, dann sind kleine Bausparsummen nicht sinnvoll.

Daher können diese Tarife oft nur ab einer Mindestbausparsumme von 50.000 Euro abgeschlossen werden. Die Verzinsung in der Ansparphase ist eher gering, dafür sicherst du dir jedoch einen relativ günstigen Darlehenszins für die Zukunft.

Beispiel: Bauspartarif zum Vermögensaufbau

Bei Tarifen, die rein zum Vermögensaufbau ohne Inanspruchnahme eines Darlehens genutzt werden sollen, sind die Guthabenzinsen entsprechend hoch und werden oft noch um einen zusätzlichen Zins-Bonus ergänzt.

Mit dem Guthabenzins wird jedoch auch der Darlehenszinsen erhöht. Sprich: Du könntest das Darlehen theoretisch in Anspruch nehmen, es ergäbe wirtschaftlich gesehen jedoch wenig Sinn.

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